Letzte Chance: Daido Moriyama. Retrospective – Foto Arsenal Wien
Laufzeit: 31. Jänner – 10. Mai 2026
Ort: Foto Arsenal Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Noch knapp drei Wochen: Das Foto Arsenal Wien zeigt die bisher umfangreichste Retrospektive des japanischen Straßenfotografen Daido Moriyama in Österreich – über 200 Originalabzüge, 250 Publikationsreproduktionen und seltene audiovisuelle Projektionen. Moriyamas körnige, unscharfe, oft schräge Bilder haben die Straßenfotografie radikal neu definiert. Parallel dazu läuft die erste internationale Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Michelle Piergoelam: „Across the Water“ verwebt Mythen, Familiengeschichten und die Geschichte der surinamischen Diaspora zu poetischen Bilderzählungen.
25 Jahre WestLicht – Großes Jubiläumsprogramm im Mai
Zeitraum: 28.–31. Mai 2026
Ort: WestLicht, Westbahnstraße 40, 1070 Wien
Wiens wichtigster Schauplatz für Fotografie feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem viertägigen Programm: Kamera-Auktion bei OstLicht (28. Mai), Gala-Empfang (29. Mai), Ausstellungseröffnung „Platon – People Power“ mit dem britischen Porträtfotografen Platon (30. Mai) und Tag der offenen Tür mit freiem Eintritt (31. Mai). Begleitend laufen die Ausstellungen „World Press Photo 2026″, „Unter Wasser“ und „Falsche Wahrheiten“ über fotografische Manipulationen von den Anfängen bis zur KI.
VIEPA 2026 – Einreichfrist läuft: 31. Mai 2026
Deadline: 31. Mai 2026
Preise: Bis zu 10.000 Euro
Veranstalter: Vienna International Photo Award
Die 6. Ausgabe des Vienna International Photo Award ist offen für professionelle und ambitionierte Amateur-Fotografen weltweit. Pro Kategorie können bis zu vier Bilder eingereicht werden. Die besten Arbeiten werden im Rahmen des Vienna Summer Photo Festivals in Wien ausgestellt – ein internationaler Wettbewerb mit lokalem Abschluss, der sich gerade für Vereinsmitglieder lohnt.
🎬 Film-Tipp: War Photographer (2001)
Typ: Dokumentation
Verfügbar: YouTube (kostenlos), Netflix, Vimeo
Christian Freis Oscar-nominierter Dokumentarfilm begleitet James Nachtwey – von vielen als den bedeutendsten Kriegsfotografen der Gegenwart bezeichnet – hautnah bei seiner Arbeit in Konfliktgebieten. Mit einer am Körper montierten Minikamera eingefangen, zeigt der Film nicht nur die Bilder, sondern auch den Menschen dahinter und die ethischen Fragen, die jeder Auslöser aufwirft. Wer sich für Dokumentarfotografie, Kriegsberichterstattung oder die moralische Dimension des Fotografierens interessiert, findet hier einen der stärksten Fotografie-Dokumentarfilme überhaupt.

Neueste Kommentare