Wiener Foto-Verein seit 2016

Autor: Photomas (Seite 1 von 3)

Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 21. September 2026

ORF-Lange Nacht der Museen am 3. Oktober – Vorverkauf endet am 27. September

Termin: Samstag, 3. Oktober 2026, 18:00–24:00 Uhr
Tickets: 19 € regulär, 16 € ermäßigt (Studierende, Senior*innen, Menschen mit Behinderung, Ö1-Club), Kinder bis 12 Jahre frei
Vorverkauf: bis 27. September über backstage.ORF.at und in den teilnehmenden Häusern

Ein Ticket, sechs Stunden, sämtliche teilnehmenden Museen und Kulturinstitutionen. Für fotografisch Interessierte ist das die Gelegenheit, in einem Abstecher mehrere Häuser abzuklappern, die man sonst einzeln ansteuern müsste – und Sammlungen anzusehen, bei denen man sich den vollen Eintritt sonst zweimal überlegt. Praktischer Nebeneffekt, den viele übersehen: Das Ticket gilt in Wien am 3. Oktober von 17:00 Uhr bis 00:59 Uhr des Folgetags als Fahrschein in der Kernzone, Nightline-Busse inklusive. Wer fotografieren will, sollte vorab die Hausordnung des jeweiligen Museums prüfen – Stativ und Blitz sind fast überall tabu, das Handgepäck wird bei großem Andrang knapp.

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Fotogalerie Wien: Führung durch „NARRATIVE III“ und Lecture-Performance – bei freiem Eintritt

Termin: Samstag, 3. Oktober 2026, 14:00 Uhr Führung, 15:00 Uhr Lecture-Performance
Ort: FOTOGALERIE WIEN, Währinger Straße 59/WUK, 1090 Wien (Eingang G)
Eintritt: frei

Am selben Tag, nur früher: Das WUK feiert sein 45-jähriges Bestehen, und die Fotogalerie Wien beteiligt sich mit einem Doppeltermin. Um 14 Uhr führt Johan Nane Simonsen aus dem Galeriekollektiv durch die laufende Ausstellung NARRATIVE III: Alternatives Ende, den Abschluss des Jahresschwerpunkts – mit Arbeiten von Vik Bayer, Rio – Roberta Lima, Angelika Loderer, Ralo Mayer und Kay Walkowiak. Sehenswert ist darin besonders Loderers Exposure: fotografische Abzüge, die langsam von einem Pilzgeflecht überwachsen werden, bis die Bilder zerfließen. Zerstörung als Bildprozess, ko-autorisiert von einem Schimmelpilz. Um 15 Uhr folgt die Lecture-Performance „Nachforschungen in die Zukunft“ der Biologin und Künstlerin Margit Busch. Die Ausstellung selbst läuft noch bis 10. Oktober, Finissage samt Katalogpräsentation am letzten Tag.

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Vormerken: „NEU. SACHLICH.“ im Leopold Museum ab November

Laufzeit: 13. November 2026 – 28. Februar 2027
Ort: Leopold Museum, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag 10–18 Uhr

Das Leopold Museum widmet der Fotografie der 1920er- und 1930er-Jahre eine eigene Ausstellung – jener Phase also, in der das Sachfoto zum Programm wurde: harte Aufsicht, klare Kante, das Ding ohne Stimmung. Angekündigt ist unter anderem Albert Renger-Patzsch, dessen Schaffende Hände (Töpferhände) von 1925–27 als Ankündigungsmotiv dient; gezeigt werden Bestände aus der Skrein Photo Collection. Für ein Haus, das man sonst mit Schiele und Klimt verbindet, ein ungewohnter, aber naheliegender Schwenk: Die Neue Sachlichkeit ist in der Sammlung ohnehin verankert, nur eben bislang als Malerei. Noch ist reichlich Zeit – aber wer im November ohnehin plant, sollte es sich notieren.

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Canon EOS R8 Mark II und zwei ungewöhnlich leichte Supertele von Sony

Canon EOS R8 Mark II: vorgestellt 16. September, 1.799 € (Body), verfügbar ab 20. Oktober
Sony FE 400mm F4.5 GM OSS: ca. 2.800 €, Ende September
Sony FE 600mm F6.3 GM OSS: ca. 3.900 €, Ende September

Canon hat die EOS R8 nachgelegt und ihr genau das gegeben, was der ersten Version fehlte: einen 5-Achsen-Bildstabilisator, laut Hersteller bis zu 7,5 Blendenstufen, dazu endlich einen AF-Joystick. Der 24,2-MP-Vollformatsensor bleibt, das Gehäuse fällt deutlich kantiger aus als bisher – ein Design, über das sich streiten lässt. Sony wiederum hat die zwei Supertele-Festbrennweiten nachgereicht, die Anfang September noch gefehlt hatten: 400mm f/4.5 und 600mm f/6.3, beide bei rund 995 Gramm und damit nach Herstellerangabe die jeweils leichtesten ihrer Klasse. Rund ein Kilo für ein 600er ist eine Ansage – das ist Freihand-Terrain, kein Stativ-Terrain, und für Vogel- und Sportfotografie die eigentliche Nachricht. Mit Telekonverter sind 800 beziehungsweise 1.200 mm drin.

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📺 Diese Woche im TV

Ab Donnerstag, 24. September in der arte-Mediathek – „Stadt Land Kunst: Detroit / Saint-Ouen / Dänemark“ (46 Min.)
Der Detroit-Teil der Folge begleitet Yves Marchand und Romain Meffre, das französische Fotografenduo, das mit The Ruins of Detroit bekannt wurde: großformatige Aufnahmen verlassener Theater, Bahnhöfe und Fabrikhallen, die den Verfall einer Industriestadt in einer Sorgfalt festhalten, die man sonst aus der Architekturfotografie kennt. Die Arbeit hat die Debatte über „ruin porn“ mitausgelöst – die Frage, ab wann die schöne Aufnahme eines Niedergangs zum Selbstzweck wird. Genau deshalb lohnt das Hinsehen. TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 1. Oktober um 13:10 Uhr.

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🎬 Film-Tipp: Don’t Blink – Robert Frank (2015)

Typ: Dokumentation, 82 Minuten
Regie: Laura Israel
Verfügbar: Apple TV (Kauf/Leihe)

Robert Frank hat mit The Americans 1958 ein Buch gemacht, das die Fotografie in zwei Teile zerlegt hat: davor und danach. Unscharf, schief, körnig, aus der Hüfte – alles, was damals als Fehler galt, wurde bei ihm Methode. Laura Israel, die jahrzehntelang seine Filme geschnitten hat, porträtiert ihn als über Neunzigjährigen in seinem Atelier, und der Film ist so montiert, wie Frank fotografiert hat: sprunghaft, unehrfürchtig, ohne Chronologie. Er selbst wollte ausdrücklich kein Denkmal, und man merkt dem Film an, dass er sich daran hält. Wer nach den Bildern noch zum Buch greift, sieht es anders als vorher.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 14. September 2026

Zanele Muholi: We Are Here – erste Einzelausstellung in Österreich

Laufzeit: 19. September 2026 – 10. Jänner 2027
Ort: FOTO ARSENAL WIEN, Arsenal Objekt 19A, 1030 Wien
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11:00–19:00 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: 10 € regulär, 7 € ermäßigt, unter 19 Jahren frei, Jahreskarte 25 €

Nach Tate Modern, Gropius Bau und SFMOMA zeigt das FOTO ARSENAL WIEN die erste Einzelausstellung von Zanele Muholi in Österreich: über 120 Fotografien, Videoarbeiten und Archivmaterial aus mehr als zwei Jahrzehnten, gegliedert in sechs Kapitel. Im Zentrum stehen die seit 2006 fortlaufende Porträtserie Faces and Phases und die Selbstporträts aus Somnyama Ngonyama – Schwarz-Weiß-Arbeiten von einer Härte im Kontrast, die man selten sieht, entstanden in enger Absprache mit den Porträtierten. Muholi, 1972 in Umlazi geboren, bezeichnet sich nicht als Künstler*in, sondern als visual activist, und wurde 2026 mit dem Hasselblad Award ausgezeichnet. Das Haus war wegen Umbaus bis 17. September geschlossen und sperrt mit dieser Schau wieder auf – parallel läuft Eric Asamoahs As Our Hearts Bow.

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Fotoauktion „Perspectives“ in der Leica Gallery Wien – Vorbesichtigung lohnt sich auch ohne Bietabsicht

Termin: Freitag, 9. Oktober 2026, 18:30 Uhr
Ort: Leica Gallery Vienna, Seilergasse 14, 1010 Wien
Status: Online-Katalog ist offen, Pre-Bidding läuft

Die Leitz Photographica Auction – bis vor einigen Jahren als WestLicht-Auktion in Wien groß geworden – versteigert im Oktober rund 140 Originalabzüge. Der Katalog liest sich wie ein Streifzug durch die Fotogeschichte: László Moholy-Nagy, Alexander Rodtschenko, Irving Penn, Lillian Bassman, Gordon Parks, Bill Brandt, Jacques-Henri Lartigue, Otto Steinert, Brett Weston. Für Wien besonders interessant sind Rudolf Koppitz‘ Winter im Wienerwald von 1923 und Trude Fleischmanns Aufnahme der Hände von Karl Kraus, 1930 entstanden. Die Einstiegspreise beginnen bei einigen hundert Euro – und der Online-Katalog ist unabhängig davon eine der besseren Bildersammlungen, die man gerade kostenlos durchblättern kann.

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Neue OM System PEN – und drei Objektive aus einer dichten Ankündigungswoche

Vorgestellt: 8. und 9. September 2026
Marktstart PEN: 1. Oktober 2026
Preis: 999 € (Body), 1.099 € im Kit mit dem M.Zuiko 14–42mm f/3.5-5.6 III

Die erste Septemberwoche war die dichteste des Jahres. OM System hat die PEN neu aufgelegt: 393 Gramm, 20,4-MP-MFT-Sensor, und erstmals in der PEN-Reihe mit integriertem elektronischem Sucher, Bildstabilisator und Staub- sowie Spritzwasserschutz – eine Kombination, die es in dieser Größenklasse kaum gibt. Sigma hat am Tag davor das 85mm f/1.2 DG Art (1.499 €, 905 g – deutlich leichter als die Konkurrenz) und das kompakte 20–60mm f/2.8-4 DG Contemporary (849 €, 385 g) offiziell gemacht, beide ab 30. September lieferbar. Sony hat von den drei erwarteten Objektiven nur eines gezeigt: das FE 8–14mm f/3.5 Fisheye G für 1.700 €, mit 314 Gramm erstaunlich kompakt und ab Ende September verfügbar. Die beiden Supertele-Festbrennweiten sollen später im Monat folgen.

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The Nature Photography Contest 2026 – Einreichen bis 15. November

Einsendeschluss: 15. November 2026
Teilnahme: weltweit offen für Profis und Amateure, 10 € pro eingereichtem Foto
Preisgeld: 2.000 € gesamt, 1.000 € für die „Photography of the Year“, je 100 € pro Kategoriesieg

Dritte Ausgabe eines reinen Online-Wettbewerbs für Naturfotografie, ausgeschrieben in zehn Kategorien: Landschaft, Wildlife, Makro, Unterwasser, Vögel, Pflanzenwelt, Nachtwelt, Environmental Impact, Sharing the Planet und – erfreulich unverkrampft – Funny Nature. Die Zahl der Einreichungen und der Kategorien ist nicht begrenzt, die Ausrüstung spielt keine Rolle. Die Jury besteht aus den Naturfotografen Luke Stackpoole, Cynthia Bandurek und Mario Cea, bewertet wird bis März 2027. Für jede teilnehmende Person pflanzt der Veranstalter gemeinsam mit One Tree Planted einen Baum.

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📺 Diese Woche im TV

Neu in der arte-Mediathek – „Twist: Bilderflut – Was ist ein Bild noch wert?“ (30 Min., Erstausstrahlung 13. September)
Täglich entstehen rund 5,3 Milliarden Fotos, seit KI-Bildern werden es rasch mehr. Die Sendung geht der Frage nach, was bei dieser Dauerdokumentation eigentlich gewonnen und was verloren geht – Studien deuten darauf hin, dass sich schlechter erinnert, wer alles fotografiert. Zu Wort kommen unter anderem Maximilien Van Aertryck, Ko-Regisseur von And the King Said, What a Fantastic Machine, und der deutsch-türkische Künstler Abdulhamid Kircher, der in seiner Ausstellung Rotting From Within in den Hamburger Deichtorhallen mit analogen Abzügen und persönlichen Archiven das genaue Gegenteil der Bilderflut betreibt. Abrufbar bis 12. September 2027.

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🎬 Film-Tipp: Smoke (1995)

Typ: Spielfilm
Regie: Wayne Wang, nach einer Erzählung von Paul Auster
Verfügbar: Netflix; Leihe über Apple TV, Prime Video, Google Play, YouTube

Auggie Wren, gespielt von Harvey Keitel, betreibt einen Tabakladen in Brooklyn und macht seit vierzehn Jahren jeden Morgen um Punkt acht Uhr eine Aufnahme derselben Straßenecke – immer derselbe Standpunkt, immer dieselbe Uhrzeit. Über viertausend Bilder, sorgfältig in Alben geklebt. Die Szene, in der ein Besucher diese Alben durchblättert und begreift, was er da eigentlich vor sich hat, ist eine der besten Erklärungen von Serienarbeit, die das Kino zu bieten hat: Erst die Wiederholung macht die Unterschiede sichtbar. Passt gut zu dem, was die arte-Sendung oben verhandelt – und ist außerdem ein sehr ruhiger, sehr gut geschriebener Film.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 2. September 2026

Galerie G99: Donata Wenders – Eröffnung am 11. September

Eröffnung: Freitag, 11. September 2026, 19:00 Uhr
Laufzeit: 11. September – Oktober 2026
Ort: Galerie G99, Gentzgasse 99, 1180 Wien
Öffnungszeiten: Samstag 13:00–18:00 Uhr oder nach Vereinbarung (+43 664 824 11 66)

Die Galerie G99 – das Haus unseres Vereinsmitglieds Viktor – zeigt im Herbst eine Einzelausstellung von Donata Wenders. Die 1965 in Berlin geborene Fotografin kommt vom Film: Sie studierte Film und Theater in Berlin und Stuttgart und arbeitete zunächst als Kamerafrau, seit 1995 ist sie freischaffende Fotografin und Standfotografin bei den Filmen ihres Mannes Wim Wenders. Ihre Schwarz-Weiß-Arbeiten verzichten konsequent auf Farbe und konzentrieren sich auf die Figur im Raum – beobachtet, in weichem Licht, oft bis an die Grenze zur Abstraktion geführt. Seit 2015 entwickelt sie zusätzlich audiovisuelle Kurzfilm-Installationen, was den Kreis zu ihren Anfängen schließt.

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Vienna International Photo Award 2026 – Ausstellungseröffnung an der LIK Akademie

Eröffnung: Donnerstag, 17. September 2026, 19:00 Uhr
Ort: LIK Akademie für Foto und Design, Seidengasse 17, 1070 Wien
Anmeldung: Gästeliste über Eventbrite

Der Vienna International Photo Award zeigt die Siegerarbeiten des heurigen Jahrgangs, im Rahmen der Eröffnung werden die internationalen Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Prämiert wurde in acht Bewerben – darunter Street Photography, Travel Photography, People and Portrait, Black and White, Our World und ein eigener Students Award. Die Gewinnerbilder aller Kategorien sind bereits online einsehbar, wer sie als Prints sehen will, hat am 17. September Gelegenheit dazu. Der Abend ist zugleich ein Networking-Termin: Preisträger, Dozentinnen und Absolventen der Akademie sind vor Ort.

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Fotogruppe Meidling: Vereinsausstellung und zwei Multimediavorträge

Eröffnung Vereinsausstellung: Dienstag, 8. September 2026, 18:30 Uhr
Vortrag Südamerika: Donnerstag, 10. September 2026, 19:00 Uhr – Mag. Walter Dickmanns
Vortrag Thailand: Montag, 21. September 2026 – Mag. Gerhard Theissl
Ort: Klublokal der Fotogruppe Meidling im Amtshaus Meidling, 1120 Wien
Eintritt: frei

Der Wiener Fotoklub Fotogruppe Meidling startet in die Herbstsaison und öffnet dabei die Türen: Am 8. September wird die Vereinsausstellung eröffnet, zwei Tage später führt Walter Dickmanns in einem Multimediavortrag durch die Landschaften Südamerikas, am 21. September folgt Gerhard Theissl mit Thailand. Ein Blick zu den Kolleginnen und Kollegen aus dem 12. Bezirk lohnt sich – Multimediaschauen sind eine Disziplin für sich, und der Eintritt kostet nichts.

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Laowa Aksen: Makroobjektive mit bis zu zehnfacher Vergrößerung

Vorgestellt: 19. August 2026, Auslieferung läuft
Preis: ab 919 Euro (Foto-Version), Cine-Versionen ab 1.829 Euro

Laowa hat mit der Aksen-Serie zwei Vollformat-Makroobjektive vorgestellt: das 45mm f/2.8 für Abbildungsmaßstäbe von 1:1 bis 5:1 und das 17,5mm f/1.7, das bei 5:1 beginnt und bis zur zehnfachen Vergrößerung reicht. Interessant ist weniger die reine Vergrößerung als die Konstruktion: Beide sind parfokal – die Schärfe bleibt beim Wechsel des Abbildungsmaßstabs erhalten – und zoomen intern, der Tubus wird also nicht länger. Wer schon einmal einen Makroaufbau mit Blitz, Diffusor und Schlitten justiert hat, weiß, was das wert ist. Der Arbeitsabstand bleibt konstant (40,35 mm bzw. 22,48 mm), fokussiert wird manuell, die apochromatische Rechnung soll Farbsäume in Grenzen halten. Beim 5- bis 10-fach-Modell ist ein optischer Block für koaxiale, damit weitgehend schattenfreie Beleuchtung integriert. Anschlüsse gibt es für Sony E, Nikon Z, Canon RF, L-Mount, Nikon F, Canon EF, Fujifilm X und MFT, die Cine-Varianten kommen mit Arri PL.

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🎬 Film-Tipp: Henri Cartier-Bresson – Biographie eines Blicks (2003)

Typ: Dokumentation
Regie: Heinz Bütler
Verfügbar: MUBI und Netflix (regionale Verfügbarkeit kann abweichen)

Einer der letzten Filme, die mit Cartier-Bresson gedreht wurden – er starb 2004, ein Jahr nach der Fertigstellung. Heinz Bütler lässt den damals Mitneunzigjährigen einfach seine eigenen Bilder aus der Mappe ziehen, kurz kommentieren und in die Kamera halten. Kein Erklärstück über den „entscheidenden Moment“, sondern der Fotograf selbst, der über einzelne Aufnahmen spricht, oft knapp, manchmal widerborstig. Dazwischen kommen Weggefährten zu Wort: Elliott Erwitt, Josef Koudelka, Robert Delpire, Arthur Miller, Isabelle Huppert. Wer wissen will, wie ein Bild aussieht, wenn man es aus der Hand seines Urhebers gezeigt bekommt statt aus einem Bildband, findet hier einen sehr ruhigen, sehr direkten Film.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 25. August 2026

WestLicht öffnet wieder: World Press Photo 2026 und Maša Stanić

Laufzeit: 11. September – 22. November 2026
Ort: WestLicht, Westbahnstraße 40, 1070 Wien
Öffnungszeiten: täglich 11–19 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr

Das WestLicht ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen und sperrt am 11. September wieder auf – zum 25. Mal mit der World Press Photo. Rund 150 prämierte Arbeiten aus sechs Weltregionen sind zu sehen, im Zentrum das Weltpressefoto des Jahres: Carol Guzys „Separated by ICE“, aufgenommen im August 2025 in einem New Yorker Gerichtsgebäude. Parallel dazu zeigt das Haus in der oberen Galerie erstmals Maša Stanićs Langzeitserie CALL IT „DUBAI“ – acht Jahre Arbeit in der informellen Roma-Siedlung Vuka Vrčevića am Rand von Belgrad, weniger Sozialreportage als Porträt von Menschen und Beziehungen. Am 11. September um 19 Uhr stellt die ausgezeichnete Fotojournalistin Chantal Pinzi ihr Projekt Farīsāt: Gunpowder’s Daughters im Museum vor.

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Eric Asamoah: As Our Hearts Bow – Foto Arsenal Wien

Laufzeit: 19. September 2026 – 10. Jänner 2027
Ort: Foto Arsenal Wien, Arsenal Objekt 19A, 1030 Wien

Der in Linz geborene, in Wien und Paris arbeitende Fotograf Eric Asamoah (*1999) zeigt sein jüngstes Projekt in zwei Strängen: Zunächst Aufnahmen aus den Familienalben der 1970er- bis 1990er-Jahre, überwiegend von den Frauen seiner Familie fotografiert – Alltag einer Migrationsfamilie und zugleich die Weitergabe des fotografischen Blicks über Generationen. Darauf baut die konzeptuelle Serie rund um die Schuhe seiner Großmutter Lucy auf: Leder, Falten, Gebrauchsspuren als stille Träger von Erinnerung. Ein Zugang, der sehr genau zeigt, wie viel ein Archiv hergibt, wenn man es nicht bloß als Materiallager behandelt. Zeitgleich eröffnet im Haus die Schau „We Are Here“ von Zanele Muholi.

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NARRATIVE Ⅲ: Alternative Ending – Fotogalerie Wien

Eröffnung: Montag, 7. September 2026, 19:00 Uhr
Laufzeit: 8. September – 10. Oktober 2026
Ort: Fotogalerie Wien, Währinger Straße 59/WUK, 1090 Wien
Öffnungszeiten: Di & Fr 14–19 Uhr, Mi & Do 12–19 Uhr, Sa 13–17 Uhr

Dritter Teil der Reihe NARRATIVE, mit der die Fotogalerie Wien ihren Jahresschwerpunkt 2025/2026 abschließt. Beteiligt sind Vik Bayer, Rio – Roberta Lima, Angelika Loderer, Ralo Mayer und Kay Walkowiak. Zur Finissage am 10. Oktober erscheint der Katalog. Wer die Gelegenheit nutzen will: Der Eintritt in die Fotogalerie ist traditionell frei, und die Räume im WUK sind einer der wenigen Orte in Wien, an denen österreichische Positionen abseits der großen Häuser konsequent gezeigt werden.

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Sony World Photography Awards 2027 – kostenlos einreichen

Einsendeschluss: Single Image & Youth 5. Jänner 2027, Series 12. Jänner 2027, Student 27. November 2026 (jeweils 13:00 GMT)
Teilnahme: weltweit offen, Einreichung kostenlos
Preisgeld: 25.000 USD für den Photographer of the Year, je 5.000 USD für Single Image und Sustainability Prize

Die 20. Ausgabe des größten frei zugänglichen Fotowettbewerbs läuft seit 1. Juni. Die bisherigen Bewerbe wurden umbenannt und geschärft: Aus „Professional“ wird Series, aus „Open“ wird Single Image – und man darf in beide einreichen. Neu sind zwei Kategorien: Histories für Arbeiten, die sich mit persönlicher und kollektiver Geschichte auseinandersetzen (ausdrücklich auch mit Archiv- und Fundmaterial), sowie Animal Portraits für Tierporträts jenseits klassischer Wildlife-Motive. Bewertet wird anonym; Gewinner- und Shortlist-Arbeiten werden in London ausgestellt und danach international getourt. Bei null Einreichgebühr gibt es wenig Grund, es nicht zu versuchen.

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🎬 Film-Tipp: La Jetée (1962)

Typ: Kurzfilm, 28 Minuten
Regie: Chris Marker
Verfügbar: Apple TV und Prime Video (Leihe), BFI Player, LaCinetek

Der radikalste Fotografie-Film, den es gibt – und ausgerechnet ein Science-Fiction-Kurzfilm. Chris Marker erzählt die Geschichte eines Mannes, der nach dem Dritten Weltkrieg in seine eigene Erinnerung zurückgeschickt wird, fast ausschließlich in Standbildern: fotografiert mit einer Pentax Spotmatic, montiert zu einer Bildfolge, aus der über Schnitt, Ton und Erzählerstimme trotzdem Bewegung entsteht. Genau eine einzige Einstellung ist tatsächlich gefilmt – wer sie zum ersten Mal sieht, vergisst sie nicht mehr. Für alle, die mit Einzelbildern arbeiten, ist das ein 28-minütiges Seminar darüber, was ein Bild allein leisten kann und was erst die Abfolge daraus macht. Terry Gilliams „12 Monkeys“ ist die Langfassung dieser Idee.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 10. August 2026

Galerie G99: Sommer-Hängung mit neuen Öffnungszeiten – im September folgt Donata Wenders

Aktuell: Präsentation aus der G99-Sammlung, noch bis Ende August 2026
Neue Öffnungszeiten: jeden Freitag 18:00–20:00 Uhr (zusätzlich samstags 13:00–18:00 Uhr oder nach Vereinbarung)
Ort: Galerie G99, Gentzgasse 99, 1180 Wien

Die Galerie G99 – das Haus unseres Vereinsmitglieds Viktor – hat für die laufende Sommerpräsentation aus der eigenen Sammlung die Öffnungszeiten erweitert: Wer samstags keine Zeit hat, kann die Wände nun auch freitags am frühen Abend sehen. Gezeigt werden Arbeiten von Kit Young, Rosalind Hobley, Michael Kenna, Viki Kollerova, Bill Schwab, Tom Millea, Edward Weston, Hiroshi Sugimoto, Jock Sturges und Polly Chandler. Für den Herbst steht der nächste Termin bereits fest: Am 11. September eröffnet die Einzelausstellung von Donata Wenders, die bis in den Oktober läuft.

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Sony FE 100–400 mm F5.6-8 OSS: Supertele unter 700 Gramm

Vorgestellt: 4. August 2026
Verfügbar: ab Ende August 2026
Preis: ca. 900 Euro

Sony hat ein Supertelezoom für Vollformat vorgestellt, das mit rund 654 Gramm das leichteste 100–400 mm im E-Mount ist – und mit etwa 900 Euro deutlich unter den bisherigen Optionen liegt. Der Preis geht auf Kosten der Lichtstärke: Am langen Ende stehen nur f/8 zur Verfügung. Dafür gibt es zwei ED- und zwei asphärische Elemente, optischen Bildstabilisator, Staub- und Spritzwasserschutz sowie eine bemerkenswerte Naheinstellgrenze von 0,86 m im Tele mit 0,41-facher Vergrößerung. Mit dem 2×-Telekonverter sind bis zu 800 mm möglich, im APS-C-Modus 1.200 mm.

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Lightroom-Update August 2026: Generative Expand und feinere KI-Masken

Erschienen: 3. August 2026
Versionen: Lightroom Classic 15.5, Lightroom Desktop 9.5, Lightroom Mobile 11.5

Das August-Update bringt zwei Neuerungen, die im Alltag spürbar sind: Die KI-Masken lassen sich jetzt über neue Regler für Feather und Edge nachschärfen beziehungsweise weicher auslaufen lassen – bisher war man bei ungenauen Kantenverläufen auf Umwege angewiesen. Und Generative Expand ist in Lightroom Desktop und auf dem iPhone angekommen: Bilder lassen sich über den ursprünglichen Rand hinaus erweitern, etwa um ein anderes Seitenverhältnis zu bedienen. In Lightroom Classic fehlt die Funktion vorerst noch. Neu ist außerdem „Render to DNG“, das die aktuellen Entwicklungseinstellungen in eine neue Datei einbrennt. Vorläufige Unterstützung gibt es unter anderem für die Sony RX10 V.

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ND Awards 2026 – Einreichen bis 20. September

Einsendeschluss: 20. September 2026
Teilnahme: weltweit offen ab 18 Jahren, getrennte Wertung für Profis und Amateure
Preisgeld: über 10.000 USD, Hauptpreise 3.500 USD (Profi) und 2.400 USD (Non-Professional)

Die Neutral Density Photography Awards laufen seit 2014 und zählen inzwischen zu den etablierten internationalen Bewerben. Eingereicht werden können Einzelbilder oder Serien von zwei bis fünf Bildern; die Gebühren beginnen bei 24 USD für ein Einzelbild in der Amateur-Wertung. Die Trennung zwischen Professional und Non-Professional richtet sich danach, ob der überwiegende Teil des Einkommens aus der Fotografie stammt – für Vereinsmitglieder also eine faire Ausgangslage. Die Gewinner werden am 22. November bekanntgegeben.

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📺 Diese Woche im TV

Noch bis 1. September – ARD Mediathek: „Die Fotografin“ (2023)
Kate Winslet spielt Lee Miller: Vogue-Model, Man-Ray-Muse und schließlich eine der wenigen Frauen, die als Kriegsreporterin an die Front kamen. Regisseurin Ellen Kuras erzählt von einer Fotografin, die entschieden hat, worauf die Welt blicken soll – bis hin zu den Bildern aus den befreiten Konzentrationslagern. Der Film lief am 3. August im ARD SommerKino und ist noch bis 1. September kostenlos abrufbar. In unserer Sammlung „Fotografie im Film & Fernsehen“ ist er als „Lee“ gelistet – wer ihn dort schon vorgemerkt hat, kann ihn jetzt ohne Kauf sehen.

→ Zur SommerKino-Sammlung in der ARD Mediathek


🎬 Film-Tipp: Francisco Boix – Der Fotograf von Mauthausen (2018)

Typ: Spielfilm
Regie: Mar Targarona
Verfügbar: Netflix

Francisco Boix, katalanischer Häftling im KZ Mauthausen, arbeitete im Erkennungsdienst des Lagers – und schmuggelte über Jahre Negative hinaus, die die Verbrechen der SS dokumentierten. Nach der Befreiung sagte er als einziger spanischer Zeuge in Nürnberg aus; seine Bilder wurden dort als Beweismittel verwendet. Mario Casas spielt Boix in einem Film, der ohne Pathos zeigt, was Fotografie unter extremen Bedingungen leisten kann: Sie hält fest, was später niemand mehr abstreiten kann. Für einen Wiener Foto-Verein doppelt naheliegend – der Schauplatz liegt keine zwei Autostunden entfernt.

→ Auf Netflix ansehen

Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 6. August 2026

Richard Prince in der Albertina – letzte Wochen

Laufzeit: noch bis 16. August 2026
Ort: Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr, Mi & Fr 10–21 Uhr

Die große Retrospektive zu Richard Prince zeigt rund 150 Arbeiten des amerikanischen Appropriation-Art-Künstlers, dessen Werk durchgehend von fotografischem Denken geprägt ist. Im Zentrum steht seine legendäre „Cowboys“-Serie: rephotographierte Marlboro-Werbeanzeigen, von Text befreit und großformatig vergrößert – eine der einflussreichsten Auseinandersetzungen mit geklautem Bildmaterial in der Kunstgeschichte. Wer sich für die Grenze zwischen Fotografie, Bildklau und Autorschaft interessiert, sollte sich die letzten Wochen dieser Schau nicht entgehen lassen.

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World Press Photo 2026 im WestLicht

Laufzeit: 11. September – 22. November 2026
Ort: WestLicht, Westbahnstraße 40, 1070 Wien

Nach dem Ende der Platon-Schau „People Power“ (noch bis 9. August zu sehen) übernimmt im September die renommierte Wanderausstellung World Press Photo 2026 das WestLicht. Gezeigt werden die besten Pressefotografien des Jahres – ein Pflichttermin für alle, die sich für Fotojournalismus und die großen Bildgeschichten unserer Zeit interessieren. Die Pressevorschau findet am 10. September statt.

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Head On Photo Awards 2026 – Einreichen bis 16. August

Einsendeschluss: 16. August 2026, 23:59 Uhr (Sydney-Zeit)
Teilnahme: weltweit offen, Kategorien Portrait, Landscape und Exposure
Preisgeld: insgesamt 80.000 AUD

Einer der bedeutendsten internationalen Fotopreise lädt noch bis Mitte August zur Einreichung: Die Head On Photo Awards bewerten Bilder rein nach kreativer und technischer Qualität – unabhängig von Ausrüstung, Erfahrung oder Renommee der Einreichenden. Die prämierten Arbeiten werden im November beim Head On Photo Festival in Sydney ausgestellt.

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Insta360 Luna Ultra: Gimbal-Kamera mit Leica-Optik

Verfügbar: seit 30. Juni 2026 in Deutschland
Preis: ab 729 Euro (Creator-Bundle 929 Euro)

Insta360 hat gemeinsam mit Leica eine neue 8K-Gimbal-Kamera entwickelt: Die Luna Ultra kombiniert ein Weitwinkelobjektiv (Leica Summicron, 20 mm, f/1.8) mit einem echten Teleobjektiv (60 mm, f/2.0) auf zwei getrennten Sensoren – ergänzt um KI-gestütztes Motiv-Tracking. Für Vlogger, Reisefotografen und mobile Produktionen eine interessante Alternative zu klassischen Gimbal-Setups.

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🎬 Film-Tipp: Manufactured Landscapes (2006)

Typ: Dokumentarfilm
Verfügbar: Netflix, Amazon Prime Video, Apple TV

Jennifer Baichwals Dokumentation begleitet den kanadischen Fotografen Edward Burtynsky auf seinen Reisen durch chinesische Industrielandschaften – von Fabrikhallen, die kilometerlang scheinen, bis zum Drei-Schluchten-Damm. Burtynskys großformatige Aufnahmen machen das Ausmaß industrieller Eingriffe in die Landschaft sichtbar, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Ein visuell überwältigender Film über die Ästhetik der Zerstörung – und darüber, wie viel technisches und kompositorisches Handwerk hinter der Großformatfotografie steckt.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 22. Juli 2026

World Masters of Photography Award 2026 – Siegerfotos in der Galerie LIK

Laufzeit: 6. Juli – 6. Oktober 2026
Ort: Galerie LIK, Spittelberggasse 9, 1070 Wien

Im Rahmen des 10. LIK Sommer Fotofestivals zeigt die Galerie LIK am Spittelberg die Siegerbilder des World Masters of Photography Award 2026: die jeweils drei besten Fotos aus allen sechs Kategorien als Fine-Art-Prints, ergänzt um ein Screening der 120 prämierten Arbeiten. Ein kompakter Überblick über aktuelle internationale Wettbewerbsfotografie – mitten in Wien und den ganzen Sommer über zugänglich.

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Weather Photographer of the Year 2026 – Einreichen bis 20. August

Einsendeschluss: 20. August 2026
Teilnahme: kostenlos, offen für alle – Einreichung über die Plattform Zealous
Hauptpreis: 1.500 £

Die Royal Meteorological Society sucht wieder die eindrucksvollsten Wetterfotos des Jahres. Neben dem Hauptbewerb gibt es die Kategorien Mobile Weather Photographer of the Year (für Smartphone- und Tablet-Aufnahmen, 500 £) und den Climate Award für Bilder, die den Klimawandel erzählen (500 £). Zugelassen sind Aufnahmen aus den letzten fünf Jahren; die Shortlist mit Publikums-Voting folgt am 22. Oktober, die Gewinner werden am 17. November bekanntgegeben.

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Tamron 12–20mm F2.8: Neues Ultraweitwinkel-Zoom für Vollformat

Vorgestellt: 15. Juli 2026
Verfügbar: Sony E-Mount ab 30. Juli (1.699 USD), Nikon Z-Mount ab 27. August (1.799 USD)

Tamron erweitert sein Vollformat-Sortiment nach unten: Das neue 12–20mm F2.8 (Modell A084) hält die Lichtstärke F2.8 über den gesamten Brennweitenbereich und ist dabei deutlich kompakter und günstiger als vergleichbare Ersthersteller-Objektive. Die optische Konstruktion umfasst 17 Elemente in 12 Gruppen, darunter mehrere asphärische Linsen. Interessant für Architektur-, Landschafts- und Astrofotografie – und mit 12mm das bisher weitwinkligste Objektiv des Herstellers.

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🎬 Film-Tipp: Blow-Up (1966)

Typ: Spielfilm
Regie: Michelangelo Antonioni

Der Klassiker schlechthin unter den Fotografen-Filmen: Ein Londoner Modefotograf glaubt, auf einem beiläufig geschossenen Bild im Park einen Mord entdeckt zu haben – und vergrößert den Abzug immer weiter, bis die Wahrheit im Korn verschwimmt. Antonionis Meisterwerk, mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet, verhandelt wie kein zweiter Film die Frage, was ein Foto beweisen kann und was wir darin nur sehen wollen. Die legendäre Dunkelkammer-Sequenz gehört zum Pflichtprogramm für jeden, der fotografiert.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 13. Juli 2026

Leica Oskar Barnack Award 2026: Die Shortlist steht fest

Bekanntgabe der Gewinner: 8. Oktober 2026, Leica Welt Wetzlar
Hauptpreis: 40.000 Euro plus Leica-Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro

Zwölf Finalistinnen und Finalisten hat die internationale Jury für die 46. Ausgabe des renommierten Fotopreises ausgewählt – darunter Saher Alghorra mit seiner Gaza-Dokumentation „Witnessing Gaza“, Anush Babajanyan mit einer Arbeit über den Aralsee und William Keo mit Porträts aus den französischen Banlieues. Neu ist heuer der LOBA Women Grant, der erstmals eine Projektidee fördert. Im Anschluss an die Preisverleihung werden alle Serien bis Februar 2027 im Ernst Leitz Museum in Wetzlar gezeigt.

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Sony RX10 V: Neue Superzoom-Kamera mit 24–600 mm vorgestellt

Vorgestellt: Juli 2026, ab sofort vorbestellbar
Preis: ca. 2.500 Euro

Nach fast einem Jahrzehnt Pause legt Sony seine Bridge-Referenz neu auf: Die RX10 V kombiniert das fest verbaute ZEISS Vario-Sonnar 24–600 mm F2.4–4.0 mit einem 20,1-MP-Stacked-Sensor (1 Zoll), KI-gestütztem Real-time Recognition AF und 30 Bildern pro Sekunde ohne Sucher-Blackout. Dazu kommen 4K-Video mit bis zu 120p, S-Cinetone/S-Log3 und der große NP-FZ100-Akku der Alpha-Serie. Eine interessante Option für alle, die vom Weitwinkel bis zum Supertele mit nur einer Kamera unterwegs sein wollen.

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ProfiFoto New Talent Award – Einreichen bis 26. Juli

Einsendeschluss: 26. Juli 2026
Teilnahme: Aufstrebende Fotografinnen und Fotografen, Einreichung über Picter

Der New Talent Award des Fachmagazins ProfiFoto – in Kooperation mit Canon, WhiteWall und Hahnemühle – sucht überzeugende fotografische Handschriften statt einzelner Bilder: von freier künstlerischer Arbeit über dokumentarische und konzeptionelle Serien bis zu angewandten Projekten. Ausgewählte Arbeiten werden redaktionell im Umfeld von ProfiFoto vorgestellt. Der Wettbewerb gilt seit zwei Jahrzehnten als Sprungbrett für Nachwuchsfotografen.

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📺 TV-Tipp: Aktuell in der arte-Mediathek

Tierisch fotogen – 5-teilige Dokureihe, je 26 Min., verfügbar bis 08.09.2026
Die Reihe stellt Fotografinnen und Fotografen vor, die das Verhältnis von Tier und Fotografie neu ausloten – von Yana Wernickes Nutztier-Porträts über Tomasz Gudzowatys Herden-Bilder bis zu Miguel Vallinas‘ surrealen Mensch-Tier-Figuren. Inspirierend für alle, die Tierfotografie jenseits klassischer Wildlife-Motive suchen.

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🎬 Film-Tipp: Visages Villages (2017)

Typ: Dokumentarfilm
Verfügbar: MUBI

Die 88-jährige Filmemacherin Agnès Varda und der Street-Art-Fotograf JR reisen in einem zum Fotoautomaten umgebauten Lieferwagen durch die französische Provinz, porträtieren Landarbeiter, Fabrikarbeiter und Hafenarbeiterfrauen – und plakatieren deren Gesichter in riesigem Format auf Hausfassaden, Container und Mauern. Ein warmherziger Film über die Würde des Porträts und die Kraft des öffentlichen Bildes, ausgezeichnet mit dem L’Œil d’or in Cannes und 2018 Oscar-nominiert als bester Dokumentarfilm.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 6. Juli 2026

Albertina Wien: „Die Welt im Fokus“ – Reise- und Expeditionsfotografie des 19. Jahrhunderts

Laufzeit: ab 21. Juli 2026
Ort: Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr, Mi & Fr 10–21 Uhr

Die Albertina zeigt ab 21. Juli eine Ausstellung aus dem eigenen Fotobestand, die sich der Reise- und Expeditionsfotografie des 19. Jahrhunderts widmet. Als damals neues Medium wurde die Fotografie zunehmend eingesetzt, um die Welt zu vermessen und abzubilden – von der Dokumentation der Industrialisierung über wachsende Mobilität bis zur Erkundung ferner Landschaften. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Gustav Jägermayer und Raimund Stillfried von Rathenitz, dessen frühe Aufnahmen aus Edo (dem heutigen Tokio) stammen.

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Galerie G99: Platin-Palladium-Masterclass mit Constanza Isaza

Termin: 28.–31. Juli 2026 (4 Tage)
Ort: Galerie G99, Gentzgasse 99, 1180 Wien
Kosten: EUR 1.200,– inkl. USt. für alle 4 Tage

Die Galerie G99 – das Haus unseres Vereinsmitglieds Viktor – bietet Ende Juli einen viertägigen Intensiv-Workshop zum Platin-Palladium-Druck mit Constanza Isaza an. Das historische Edeldruckverfahren zählt zu den beständigsten und tonwertreichsten Techniken der Fotografie und erlebt in der Fine-Art-Szene seit Jahren eine Renaissance. Bereits am 17. Juli (19:00 Uhr) eröffnet die Galerie zudem eine neue Präsentation aus der G99-Sammlung.

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Close-up Photographer of the Year 2026 (CUPOTY) – Deadline 12. Juli

Einsendeschluss: 12. Juli 2026
Hauptpreis: 2.500 £ in bar plus Makro-Kit im Wert von 1.350 £
Teilnahme: weltweit offen, für alle Alters- und Erfahrungsstufen

Noch bis 12. Juli läuft die Einreichung für die achte Ausgabe des internationalen Makro-Wettbewerbs CUPOTY. Gesucht sind Aufnahmen, die das Kleine groß in Szene setzen – von der Nah- über die Makro- bis zur Mikrofotografie, entstanden mit Kamera, Smartphone oder Mikroskop. Elf Kategorien reichen von Insekten und Pflanzen bis zu „Intimate Landscapes“ und „Studio Art“. Eine eigene Young-Kategorie richtet sich an Teilnehmende unter 18 Jahren.

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🎬 Film-Tipp: Gregory Crewdson – Brief Encounters (2012)

Typ: Dokumentarfilm
Verfügbar: Netflix, Apple TV, Amazon Prime Video, Kanopy

Die Doku begleitet den US-Fotografen Gregory Crewdson bei der Arbeit an seiner Serie „Beneath the Roses“ – und zeigt einen Bildautor, für den ein einzelnes Standbild so viel Aufwand verlangt wie ein Kinoset. Ganze Straßenzüge werden abgesperrt, mit Crew, Licht und Production Design in Szene gesetzt, um jene melancholisch-rätselhaften Szenen der amerikanischen Vorstadt zu erzeugen, für die Crewdson berühmt ist. Für ein Publikum mit Film- und VFX-Nähe ein besonders lohnender Blick hinter die Kulissen.

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Fotogruppe 47 – Neuigkeiten 5. Juli 2026

Michael Rathmayr – 100 Jahre Amalienbad

Laufzeit: 3. Juli – 6. September 2026
Ort: Amalienbad, Reumannplatz 23, 1100 Wien
Öffnungszeiten: 3.–31. Juli, Mo–Fr 7:00–19:00 Uhr (zusätzlich Sa 11.7., 13:00–19:00 Uhr)

Zum 100-jährigen Jubiläum des Amalienbads verwandelt FOTO ARSENAL WIEN das Bad selbst in einen Ausstellungsort. Rund 50 Bilder aus Michael Rathmayrs Langzeitprojekt „REMEDY“ verweben – gemeinsam mit historischem Archivmaterial – die Geschichte dieses Prunkbaus des Roten Wien mit dem heutigen Badebetrieb. Rathmayr zeigt Detailstudien der Art-déco-Architektur, Porträts der Nutzer*innen und Aufnahmen der Becken und Hinterräume. Der Eintritt erfolgt über das Foyer des Bades am Reumannplatz.

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Galerie G99 – Neue Sommer-Hängung & Platinum-Palladium-Masterclass

Neue Hängung ab: Eröffnung 17. Juli 2026, 19:00 Uhr (Laufzeit bis August)
Masterclass: 28.–31. Juli 2026, 4 Tage, EUR 1.200,– inkl. USt.
Ort: Galerie G99, Gentzgasse 99, 1180 Wien
Öffnungszeiten: Samstag 13:00–18:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Die Galerie G99 – das Haus unseres Vereinsmitglieds Viktor – lädt am 17. Juli zur Eröffnung einer neuen Hängung aus der eigenen Sammlung: Kit Young, Rosalind Hobley, Michael Kenna, Viki Kollerova, Bill Schwab, Tom Millea, Edward Weston, Hiroshi Sugimoto, Jock Sturges und Polly Chandler, „von Rand zu Rand“. Für alle, die selbst zum Handwerk wollen: Ende Juli leitet Constanza Isaza eine viertägige Masterclass im historischen Platin-Palladium-Edeldruck. Für den Herbst ist bereits eine Einzelausstellung von Donata Wenders (Eröffnung 11. September) angekündigt.

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Close-up Photographer of the Year 2026 (CUPOTY) – Deadline 12. Juli

Einsendeschluss: 12. Juli 2026
Hauptpreis: 2.500 £ in bar + Makro-Kit (Wert 1.350 £) + Trophäe

Der internationale CUPOTY-Wettbewerb widmet sich der Nah-, Makro- und Mikrofotografie und geht 2026 in seine achte Runde. Eingereicht werden kann in elf Kategorien – von Insekten und Spinnentieren über Pflanzen und Pilze bis zu „Intimate Landscapes“ und „Studio Art“. Teilnehmen darf jede Person unabhängig von Alter oder Herkunft; erlaubt sind Aufnahmen mit Kamera, Smartphone oder Mikroskop. Die Bewertung übernimmt eine internationale Fachjury.

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🎬 Film-Tipp: Bill Cunningham New York (2010)

Typ: Dokumentarfilm
Verfügbar: Netflix, Apple TV, Amazon Prime Video, Tubi

Richard Press porträtiert den legendären New-York-Times-Fotografen Bill Cunningham, der jahrzehntelang auf seinem Fahrrad durch Manhattan radelte und mit seiner Kolumne „On the Street“ die Straßenmode dokumentierte. Das liebevolle Porträt zeigt einen Mann von entwaffnender Bescheidenheit, für den Fotografie kein Beruf, sondern Lebenshaltung war. Ein Pflichtfilm für alle, die Street- und Dokumentarfotografie lieben – und eine Erinnerung daran, dass Haltung wichtiger ist als Ausrüstung.

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